ebalta fördert die Biodiversität

ebalta Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen eine Blühwiese an.

Bei ebalta wurde letzte Woche fleißig gegärtnert: Eine Gruppe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie einige ihrer Kinder bearbeiten mit ihren Rechen fleißig die Brachfläche vor einer der Produktionshallen. „Hier entsteht eine Blühwiese, mit der wir die Artenvielfalt fördern möchten“, erklärt Konstantin Pauli, Nachhaltigkeitsmanager bei ebalta, die Aktion. Das ist ein wichtiges Vorhaben, denn die Anzahl der Insekten geht seit Jahren massiv zurück. Zudem sind von den rund 34.000 Insektenarten in Deutschland viele äußerst bedroht, einige sogar bereits ausgestorben. „Mit unserem Blühprojekt möchten wir einen Beitrag zur Biodiversität leisten, denn Insekten sind wichtig für uns: zur Bestäubung, als Nützlinge in der Forst- und Landwirtschaft und als Verwerter für gesunde Böden“, betont Konstantin Pauli.

Unterstützung von den Profis

Als Partner für das Projekt hat sich ebalta das junge Unternehmen „Artenglück“ mit Sitz in Berlin dazugeholt. Felix Schulze-Varnholt ist Mitbegründer und Geschäftsführer und begleitet das Vorhaben bei ebalta vor Ort. Der studierte Agrarwissenschaftler setzt sich seit fünf Jahren für mehr Blühflächen in ganz Deutschland, in der Schweiz und Österreich ein. „Mittlerweile haben wir über 100 Partner-Landwirte, mit denen wir brachliegende Flächen zum Blühen gebracht haben“, berichtet Felix Schulze-Varnholt. „Seit einiger Zeit beraten wir nun auch Unternehmen, die freie Flächen für Blühwiesen zur Verfügung haben.“ Bereits über 100 Hektar Blühflächen wurden auf diese Weise neu geschaffen. „Wir wollen heimische Arten wieder glücklich machen“, so fasst Felix Schulze-Varnholt das Ziel seines Engagements zusammen.

Mittlerweile ist die Fläche vor Halle 5 bei ebalta vorbereitet, nun geht es ans Säen. Das Saatgut, das vom Wildpflanzensamenanbieter Rieger-Hofmann in Raboldshausen bei Blaufelden stammt, besteht aus 40 verschiedenen Wildblumen und -kräutersamen. „In circa acht Wochen werden die ersten Blüten zu sehen sein“, verspricht Felix Schulze-Varnholt. Zunächst gehen die meist einjährigen Pflanzen auf, wie Ringel- und Sonnenblume, Koriander und Leinsamen. Die Wildkräuter werden in diesem Jahr zunächst nur eine Blattrosette bilden und erst im nächsten Jahr in voller Pracht erblühen.

Weitere Klimaschutzaktivitäten in Planung

Zum Abschluss der Gartenaktion wird der Samen mit einer Walze am Boden festgedrückt. Nun heißt es Geduld haben, bis sich das erste Grün und irgendwann auch Blüten zeigen werden. Damit das Projekt ein Erfolg wird, steht Artenglück ebalta auch in den kommenden Wochen und Monaten mit Rat und Tat zur Seite. „Diese Blühfläche wird voraussichtlich erst der Anfang verschiedener Klimaschutzaktivitäten sein“, sagt Konstantin Pauli. „Wir haben noch einiges vor und werden uns weiter engagieren.“

Weitere Infos zu ebaltas Aktivitäten rund um das Thema Nachhaltigkeit finden Sie hier.

Felix Schulze-Varnholt erklärt, wie die Bodenbeschaffenheit für eine Blühwiese sein sollte

Felix Schulze-Varnholt erklärt, wie die Bodenbeschaffenheit für eine Blühwiese sein sollte.

ebalta Mitarbeiter:innen bei der Aussaat.

ebalta Mitarbeiter:innen bei der Aussaat.

Konstantin Pauli beim Walzen

Konstantin Pauli beim Walzen.